Guten Tag,
mit einem Protestmarsch durch die Bochumer Innenstadt und anschließender Kundgebung protestiert die Initiative Lebenslaute (https://www.lebenslaute.net/) und Kooperationspartner*innen gegen die Geschäftspraktiken großer Immobilienkonzerne wie Vonovia und für bezahlbaren Wohnraum. Lebenslaute ist eine offene Musik- und Aktionsgruppe aus Deutschland, die unter dem Motto: „klassische Musik - politische Aktion in Erscheinung tritt.
Bei der Aktion "Wohnen ist Menschenrecht! Viva la musica - enteignet Vonovia!" vom 06. bis zum 08. August 2026 vor der Konzernzentrale von Vonovia und in der Bochumer Innenstadt war auch der Frauen*Salon der Wohnungslosen_Stiftung mit dabei.
Einen guten Einblick gibt das Video
Ein Ausschnitt von der Rede von Karen vom Frauen*Salon findet ihr ab Minute 2:18.

Der vollständige Redebeitrag vom Frauen*Salon ist hier zu finden:
Der Frauen*salon begab sich am 8. August 2026 nach Bochum, um als Bündnispartner*in beim Abschlusskonzert der Lebenslaute teilzunehmen und eine Rede zu halten.
Die „Lebenslaute“ gibt es seit den 80er Jahren und besteht aus musizierenden Menschen, die sich einmal im Jahr zu treffen um an Unrechtsorten mit ihren konzertanten Auftritten für Aufmerksamkeit und Empörung zu sorgen.Dieses Jahr wurde daher unter dem Motto „Viva la Musica - Enteignet Vonovia!“ Bochum als Austragungsort gewählt, da sich dort die Unternehmenszentrale des Wohnungskonzerns befindet.
Wir unterstützten die Aktion, da uns unter anderem der Kampf gegen die Wohnungsnot verbindet, und wir uns für soziale Gerechtigkeit und ein Solidarisches Miteinander engagieren.
Von verschiedenen Orten aus gingen am Samstag bei strahlendem Sonnenschein musizierende Aktivist*innen in Richtung Husemannplatz, um sich dort zu treffen und das Abschiedskonzert abzuhalten .
Zwischen den einzelnen Musikstücken gab es u. a. Redebeiträge vom Bochumer Chor „Chorrosion“, von „Attac Bochum“ sowie vom Frauen*salon. Nach Abschluss der Kundgebung wurde noch Essen von einem Stand aus verteilt. Es gab 2 verschiedene Suppen, Salat, Brot und Getränke. Die Organisatior*innen hatten zuvor Bierzelttische und -bänke aufgebaut an denen Zuschauende, Musizierende und Aktivist*innen Platz nahmen, sich angeregt unterhielten und austauschten.
Mir gefiel diese kreative, friedliche Art des Protestierens sehr, und das gemeinsame Essen gab die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, Infos auszutauschen und sich weiter zu vernetzen.
Ich für meinen Teil werde die Aktivitäten der Lebenslaute weiterhin interessiert verfolgen und bin gespannt, was sie nächstes Jahr auf die Beine stellen werden.
Zum Aktionsbündinis gehörten übrigens:
Zu der Aktion gibt es auch vom WDR zwei Videos, die hier zu sehen sind: https://www1.wdr.de/nrw/ruhrgebiet/bochum/proteste-musik-lebenslaute-vonovia-wohnung-100.html
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Stefan Schneider / Wohnungslosen_Stiftung
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